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Eisbrecher für die Retrospektive

Geschrieben von Christoph Hochstrasser

Zusammenfassung

Leute treffen sich zu einer Retrospektive und niemand traut sich anzufangen zu reden? Hier sind einige Tipps um das Eis zu brechen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Leute sich an der Retrospektive (oder auch an anderen Meetings) aktiver beteiligen, wenn ich am Beginn eine kleine Auflockerungsübung gemacht habe. Vor allem bei einer Retrospektive geht es ums offene Aussprechen. Ich beobachte immer, dass Menschen mehr Dinge ansprechen, wenn sie am Beginn, vor allem ohne den Druck irgendein Ergebnis zu erzielen, einfach nur irgendetwas aussprechen konnten.

Hier sind einige Eisbrecher, die man als Moderator einer Retrospektive (oder auch bei anderen Meetings) einsetzen kann.

Sprint Wetter

Man bittet ganz einfach jede TeilnehmerIn, darum in einem Satz den Sprint als Wetterbericht zu beschreiben. Hier kann ich als Moderator auch einige erste Beobachtungen machen, wie es dem Team grad so geht und wie der Sprint verlaufen ist.

Wichtig: Jede TeilnehmerIn sollte wirklich nur einen einzigen Satz aussprechen, sonst dauert die Übung zu lange. Merke: Wenn z.B. fünf TeilnehmerInnen mitmachen und jede TeilnehmerIn zwei Minuten spricht, dann sind auch insgesamt 10 Minuten vergangen.

Frage

Wie würdet ihr den letzten Sprint in Form eines Wetterberichts beschreiben?

Beispiele für Antworten:

Am Anfang sonnig, aber dann braute sich ein Gewitter zusammen.

Sonnig den ganzen Sprint über.

Anfangs stürmig, zur Mitte des Sprints lockerte es aber auf und wurde sonnig.

Automarke

Eine weitere Möglichkeit ist die Automarke. Hier werden TeilnehmerInnen gebeten den Sprint als eine Automarke zu beschreiben. Zum Beispiel: “Unser Sprint war mehr wie ein Fiat”.

Frage

Wenn der letzte Sprint eine Automarke wäre, welche Marke wäre er?

Wer bin ich?

Ein einfaches kurzes “Wer bin ich?” kann auch eine Retrospektive am Anfang gut auflockern.

Ich bereite das als Moderator üblicherweise vor und schreibe Namen auf Karteikarten. Mit Klebeband befestigen wir gegenseitig Karten auf dem Rücken. Jede TeilnehmerIn muss ausschließlich mittels Ja-Nein Fragen herausfinden, welche Person sie/er ist.

Ich mache gerne die Personen themenbasiert. In einem IT Team beispielsweise hab ich einmal die Namen berühmter CEOs von Tech Unternehmen verwendet, wie Elon Musk oder Steve Jobs.

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